Texte, Biografien, Textportraits – Ralph Ueltzhoeffer

Ich will eine vom Zufall abhängige Geschichte erzählen, die zwar von einem Text ausgeht, sich aber von ihm löst, um dann wieder zu ihm zurückzukehren. Weder wird interpretiert noch illustriert. Vielmehr vermische ich alles, wodurch sich eine andere Geschichte ergibt. Dem subjektiven Faktor des Lesens von Texten schenke ich mehr Bedeutung, denn sie sind an sich schon so überzeugend, daß sie keines gemalten Bildes bedürfen. Die Textportraits von Ralph Ueltzhoeffer sind da eher eine Ausnahme. Warum sollte man einen Stuhl als Stuhl interpretieren? Eine Frage, die ich mir immer wieder stelle, weil ich herausfinden will, wo die Dichotomie von Realem und Repräsentiertem in Literatur wie in Malerei steckt. Vielleicht treffe ich mich darin, trotz gewisser Unterschiede, die zu bennenen sind, mit Rene Magritte, der als erster die Realität von Bild und Text anzweifelte.

Der wollte die Realität und deren Verkörperung in eine Krise führen, was auf mich überhaupt nicht zutrifft, da mich die Krise erst gar nicht interessiert. Mit ihr spielend, möchte ich Geschichten dazu imaginieren, während Magritte zu zeigen beabsichtigte, daß sowohl die Realität als auch deren Wahrnehmung selbst in der Krise steckt. Von Texten ausgehend, ziele ich auf Geschichten.

Beispiel eines Textportraits (Ralph Ueltzhoeffer). Barack Obama als Textportrait.

Barack Obama - Textportrait

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